Besuch in Metnitz

Der Einladung des Privilegierten Schützenkorps Metnitz zum Schützenfest mit Fahnenweihe am 17./18. August 2019 nahmen wir gerne an und so startete die Stadtkapelle Haiterbach bereits am Freitag, 16. August um 6 Uhr mit dem Bus auf große Reise.

Als Pausenziel wurde der Pyramidenkogel südlich des Wörthersees auserkoren. Vom höchsten Holzaussichtsturm der Welt, inklusive Antenne 100m, konnten wir die beeindruckende Aussicht auf das wunderschöne Kärntnerland genießen.
Nach diesem einzigartigen Erlebnis ging es weiter nach Metnitz. Dort erreichten wir den Kirchplatz planmäßig um 18.30 Uhr und wurden von unseren Freunden und Gastgebern bereits erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Anton Engl-Wurzer und Obmann Adolf Schrittesser erfolgte die Quartierverteilung. Der Abend, welcher zur freien Verfügung stand, nutzten einige Musikerinnen und Musiker dazu die Schützenmusik nach Ihrer Probe zu besuchen.
Die Besichtigung des „Burgbau Friesach“ stand am Samstag auf dem Programm. Auf einem Berghügel südlich der mittelalterlichen Stadt Friesach wird eine Höhenburg mit dem Handwerkswissen aus längst vergangener Zeit gebaut. Bei dieser Führung konnten wir viel über den mittelalterlichen Alltag und der damit verbundenen Bauweise einer Burg erfahren. Im Anschluss daran stärkten wir uns bei einem Mittagessen im Gasthaus Prekova. Vermutlich waren wir die Ersten, die diese Serpentinen zum Höhengasthaus auf 1185m mit einem 60-Sitzerbus bezwangen.
Zum Fassanstich und als „Vorgruppe“ der Partyband „Die Gasteiner“ übernahm die Stadtkapelle Haiterbach den musikalischen Festauftakt am Samstagabend. Für die Einladung bedankte sich Musikervorstand und Geschäftsführer Uwe Renz mit gravierten Erinnerungsgläsern samt der passenden Füllung bestehend aus zwei Fässern Hochdorfer Bier bei den Metnitzer Freunden.

Zum Gottesdienst und dem damit verbundenen Festakt zur Übergabe der neuen Fahne, ist die Stadtkapelle Haiterbach nebst einigen Schützengarden und Kapellen um 8:30 Uhr auf dem Marktplatz angetreten. Der anschließende Festumzug, welcher von der Stadtkapelle angeführt wurde, brachte die Besucher zum Festgelände, wo wir uns noch mit einem Kärntner Mittagessen für die lange Heimfahrt stärken konnten.

Leider verging die Zeit wieder viel zu schnell und so mussten auch schon wieder die Koffer gepackt werden. Bestehende Freundschaften wurden vertieft, neue geschlossen und so war es verständlich, dass der Abschied von unseren Metnitzer Freunden nach drei erlebnisreichen Tagen sehr schwer viel. Nach einer staugeplagten Heimfahrt trafen wir um 2 Uhr früh am Montagmorgen dann wohlbehalten wieder in Haiterbach ein.

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